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Wahl Grafschafter berichten

 

(Wahl-) Grafschafter berichten

 

Wir können ja viel erzählen um Sie von der Grafschaft zu überzeugen? Das stimmt natürlich. 

Deshalb lassen wir jetzt mal andere zu Wort kommen. Echte Grafschafter. Mitten aus dem Leben.

 

Natürlich hat jeder seinen eigenen Traum von einem guten Leben, eigene Werte, eigene Ziele. 

Wir glauben, dass wir in der Grafschaft so viel zu bieten haben, dass für die meisten Menschen eine hohe Lebensqualität entsteht. Doch was wir glauben, ist natürlich nicht entscheidend. 

Interessant ist, auch Stimmen von Herzblut-Grafschaftern und Menschen zu hören, die aus großen Städten 

zu uns gekommen sind. 

Was schätzen sie am Leben und Arbeiten hier bei uns? Wie lässt es sich mit den Grafschaftern leben? Und kann man in der Freizeit hier mehr tun als Vögel beobachten und Karten spielen? 

Lesen Sie unsere ersten Stimmen.

 

 

 

 

„In der Grafschaft will ich alt werden“

 

 

Herr Preuschoff, Sie sind vor knapp zwei Jahren aus München in die Grafschaft Bentheim gekommen. Fehlt Ihnen die Großstadt manchmal?

Ganz und gar nicht. Die Grafschaft Bentheim kannte ich schon von privaten Besuchen, denn mit meiner Familie habe ich jahrelang in Wilsum Urlaub gemacht. Als dann in München unsere Tochter geboren wurde, war klar: Ein weiteres Kind können wir uns in einer Großstadt nicht leisten. Also haben wir uns mit dem Gedanken angefreundet, aufs Land zu ziehen. Hier leben wir jetzt in einer Doppelhaushälfte, die doppelt so groß ist wie unsere Münchener Etagenwohnung und dazu einen schönen Garten hat. Dafür zahlen wir in Neuenhaus auch noch 300 Euro weniger Miete. Meine Münchener Freunde glauben mir meist nicht, wenn ich erzähle, wie günstig die Preise hier sind.

 

Wie war die erste Zeit in Ihrer Firma?

Mein Personalchef hat mir viel Zeit gegeben, mich einzuarbeiten. Das Arbeitsklima ist hier deutlich entspannter als in München – auch, weil es weniger Konkurrenzkampf unter den Kollegen gibt. Besonders gut finde ich, dass Wert auf Weiterbildung gelegt wird. Die Firma ist interessiert daran, dass ihre Mitarbeiter regelmäßig geschult werden. Überhaupt war ich überrascht, wie viele innovative Unternehmen es in der Grafschaft Bentheim gibt.

 

Und wie haben die Menschen Sie aufgenommen?

Als ich in die Grafschaft kam, war ich nicht sicher, wie ich als Bayer hier zurechtkommen würde. Und dann hat mich die Offenheit und Sympathie der Menschen auch Fremden gegenüber überwältigt. Sie haben mich aufgenommen, als ob ich hierher komme. Ganz toll ist auch die Familienfreundlichkeit. Hier hat jeder Verständnis für Kinder – ob im Supermarkt oder im Straßenverkehr. Wir fühlen uns hier so wohl, dass wir gerade ein Eigenheim bauen. Meine Familie und ich können uns vorstellen, hier alt zu werden.

 

 

Herrn Preuschoffs persönliche Pro-Argumente: 

  • Ein Häuschen mit Garten für weniger Geld als eine halb so große Wohnung in München. 
  • Ein deutlich entspannteres Arbeitsklima als in München
  • Weniger Konkurrenzkampf unter Kollegen
  • Weiterbildungs-Initiativen seitens des Arbeitgebers
  • Überraschend viele innovative Unternehmen in der Grafschaft
  • Die Familienfreundlichkeit der Grafschafter
  • Die Offenheit und sympathische Art der Grafschafter

 




„In sieben Minuten mit dem Rad zur Arbeit“




Frau Berlinke, wie lassen sich Familie und Beruf unter einen Hut bringen?

Ich arbeite seit 1997 bei der Emsland-Stärke. Im Jahr 2000 wurde unser Sohn geboren, 2004 unsere Tochter. Ich kenne das Berufsleben also mit und ohne Kinder und finde, dass sich Familie und Job auch in dieser ländlichen Region gut verbinden lassen. Das Angebot an Kindergärten und Schulen ist gut. Wenn es mal eng wird, helfen unsere Nachbarn oder die Schwiegereltern gerne aus. Im Betrieb haben wir zudem Gleitzeit, sodass ich für die Familie flexibel sein kann.

 

Fühlen Sie sich als gebürtige Tschechin hier heimisch?

Ich lebe seit 22 Jahren in der Grafschaft Bentheim. 1992 bin ich durch den Sport hierhin gekommen, als mich der SC Union Emlichheim als Volleyballspielerin für die Damen-Mannschaft engagiert hat. Mein größter Erfolg war der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Toll finde ich, dass die Grafschaft Bentheim ein sehr sportfreundlicher Landkreis ist. Volleyball und Handball werden auf Bundesliga-Niveau gespielt und auch privat sind die Menschen hier fast alle im Verein sportlich aktiv.

 

Welche Vorteile hat es, in einer ländlichen Region zu leben?

Das Fahrradfahren ist das beste. Hier kann man wirklich alles mit der Fietse erledigen. Das kenne ich aus meiner bergigen Heimat in Tschechien gar nicht. Ich radle jeden Tag zur Firma, in sieben Minuten bin ich da. Um unsere fünfjährige Tochter in den Kindergarten zu bringen, brauchen wir mit dem Rad nur zwei Minuten. Die Grafschaft hat einfach kurze Wege.

 

 

Frau Berlinkes persönliche Pro-Argumente: 

  • Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
  • Ein sehr gutes Angebot an Kindergärten und Schulen
  • Der Zusammenhalt unter Nachbarn
  • Flexible Arbeitszeitsmodelle zum Wohl der Kinder
  • Die große Sportsfreude der Grafschafter (Volleyball und Handball auf Bundesliga-Niveau)
  • Die tollen Radwege und die kurzen Strecken zu den täglichen Zielen

 

  

 

 

 

„Auf meine Jungs lass’ ich nichts kommen“



 

Herr Klewing, leben Sie gerne in der Grafschaft?

Auf jeden Fall. Ich mag die Grundeinstellung der Menschen: Sie haben hier ihre Wurzeln und wollen in ihrer Heimat bleiben. Diese Verbundenheit zeigt sich auch im ehrenamtlichen Engagement. Bei uns ist es selbstverständlich, im Fußballklub oder bei der Feuerwehr dabei zu sein. Jeder hat etwas, wo er dazugehört. Von diesem Selbstverständnis profitieren natürlich auch die Arbeitgeber.

 

Warum ist ehrenamtliches Engagement so wichtig?

Es ist doch ideal, an einem Ort zu arbeiten und zu leben. Wenn wir etwas mit Freude tun, entsteht das Gefühl, Sinnvolles zu leisten. Auch Spaß hat man vor allem zusammen mit anderen. Das ist eine Einstellung, die sich wunderbar auf die Arbeit übertragen lässt: Ohne gutes Team geht es nicht – weder im Verein, noch im Betrieb.

 

Und zahlt sich das für Sie als Arbeitgeber aus?

Auf meine Jungs lass’ ich nichts kommen. Wir ziehen alle an einem Strang und sind gerade deshalb so erfolgreich. Das gucken sich übrigens die Jüngeren gerne ab. Insofern hat die Grafschaft auch langfristig ein gutes Potenzial an Arbeitskräften. Ich höre auf Baustellen oft, dass die Grafschafter Handwerker motiviert arbeiten und vor allem gut zuhören können. Auch hier prägt der ländliche Raum die Menschen.

 

Herrn Klewings persönliche Pro-Argumente: 

  • Die Verbundenheit der Grafschafter mit ihrer Heimat
  • Großes ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl
  • "Jeder hat etwas, wo er dazugehört"
  • Die Teamplayer-Mentalität der Grafschafter - beruflich wie privat
  • Der Zusammenhalt in seinem Unternehmen
  • Die Grafschafter Handwerker z.B. gelten als motiviert und aufmerksam; Eine Kombination die Erfolg verspricht

 

 


 

Wir interviewen gerade weitere Grafschafter dazu, was das Leben bei uns so lebenswert macht. 

Lesen Sie in Kürze mehr!